Finanzierung
Einen wichtigen Teilbereich der Finanzwirtschaft stellt die Finanzierung dar. Sie umfasst die Bereitstellung und das Zurückzahlen von Geld, das für Investitionen nötig ist. Man unterscheidet zwischen Innen- und Außen-Finanzierung, wobei letztere eine der vielleicht populärsten Formen der Finanzierung darstellt: die Fremd-Finanzierung.
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Was beinhaltet die Finanzierung?
Dahinter verbirgt sich der Begriff des Kredits. Hierbei wird fremdes Kapital eben von außen durch einen Kreditgeber bereit gestellt. Das ist in vielen Fällen ein Kreditinstitut, es kann sich aber auch um eine Privatperson handeln. Da der Gläubiger nicht an Gewinnen und Verlusten des Kunden beziehungsweise des Unternehmens beteiligt ist, wird ein Zins erhoben. Dieser wird quasi für die Dienstleistung gezahlt und auf die monatlichen Raten des Kreditnehmers aufgeschlagen.
Sicherheitsleistungen
Selbst wenn der Kunde Verluste erleidet, muss der Kredit zurückgezahlt werden. Ist er dazu nicht mehr in der Lage, muss er die Sicherheit, die er bei Aufnahme des Kredits geben musste, an den Gläubiger übergeben. Sicherheiten können beispielsweise Pfandrechte an Grundstücken, Bürgschaften oder Eigentumsvorbehalt sein. Wer sich für diese Form der Finanzierung entscheidet, muss zunächst einen Antrag bei einem Kreditinstitut oder ähnlichem stellen. Mit der Angabe persönlicher Daten und der Offenlegung der Einkommensverhältnisse wird das Anliegen des Kunden auf Kreditfähigkeit und Kreditwürdigkeit geprüft. Nachdem die gebotenen Sicherheiten des Kreditnehmers beurteilt wurden, wird die Finanzierung letztendlich bewilligt oder abgelehnt.
